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Mafia war 2017 digital unterwegs


Malwarebytes-Daten zeigen einen fast 2.000 prozentigen Anstieg der Ransomware-Erkennungen seit 2015
Der Report berichtet von einer neuen Art cyberkrimineller Gangs und wie Unternehmen sowie Konsumenten sich gemeinsam wehren können

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Malwarebytes, Anbieterin von Lösungen zur Vermeidung und Behebung von Malware-Bedrohungen, präsentiert seinen Report über das neue Zeitalter des organisierten Cyberverbrechens. Die Angriffe im Jahr 2017 stiegen nicht nur in ihrer Häufigkeit an, sondern waren auch ausgereifter und erzeugten mehr Schaden. Der Report "The New Mafia: Gangs and Vigilantes – A Guide to Cybercrime for CEOs" entmystifiziert Cybersicherheit und zeigt, welche Parallelen sich zwischen heutigen Cyberkriminellen und den Mafia-Gangs aus den 30er Jahren auftun. Diese neue Generation an Cyberkriminellen ähnelt traditionellen Mafia-Organisationen: Die professionelle Koordinierung sowie Einschüchterungen der Opfer sind nur zwei der sich überschneidenden Punkte. Die Daten von Malwarebytes bestätigen, dass diese Gangs, die sich zurzeit professionalisieren, Unternehmen großen Schaden zufügen können.

Die neue Cyber-Mafia steigert die Angriffshäufigkeit. Die durchschnittliche Angriffsanzahl stieg 2017 um 23 Prozent im Vergleich zu 2016.

Die Anzahl der von Malwarebytes entdeckten Ransomware-Angriffe explodierte. Ransomware-Angriffe stiegen dieses Jahr sogar um 62 Prozent an. Hinzu kommt, dass die Angriffe seit 2015 um fast 2.000 Prozent stiegen – im September 2017 gab es mehrere hunderttausend Erkennungen (im September 2015 waren es nur 16.000).

Die Ransomware-Zahlen stiegen 2017 noch stärker an. Im Januar erkannte Malwarebytes noch 90.351 Fälle, im Oktober waren es bereits 333.871.

"Der dramatische Anstieg des organisierten Verbrechens im frühen 20. Jahrhundert führte dazu, dass es ‚Mafia‘ genannt wurde und ähnelt den seit Kurzem anhaltenden Wachstum der Cyberkriminalität", so Marcin Kleczynski, CEO von Malwarebytes. "Die neue Mafia, die wir in unserem Report identifiziert haben, besteht aus vier Hauptgruppen: traditionelle Gangs, vom Staat finanzierte Angreifer, ideologische Hacker und Hacker-For-Hire, also Hacker, die sich anheuern lassen. Doch durch Wachsamkeit und einem besseren Verständnis der Cyberkriminalitäts-Landschaft können Unternehmen die Bemühungen der Strafverfolgungsbehörden unterstützen und gleichzeitig ihren Schutz selbst in die Hand nehmen."

Der Anstieg der Cyberkriminalität und die fehlende Klarheit, wie sie am besten zu bekämpfen ist, haben schwerwiegende Auswirkungen auf die Opfer. Denn Opfer von Cyberkriminalität schämen sich oft und machen Angriffe daher nicht öffentlich. Das gilt für Konsumenten und Unternehmen gleichermaßen und kann gefährliche Folgen haben, da Unternehmen ihren Kopf in den Sand stecken, anstatt offen gegen zukünftige Vorfälle anzuarbeiten. Der Report besagt, dass die Lösung die Aufklärung des Managements ist, so dass CEOs ebenso wahrscheinlich wie IT-Abteilungen die Zeichen eines Angriffs erkennen und entsprechend reagieren können.

"CEOs dürfen Cyberkriminalität nicht mehr als ein technologisches Problem betrachten, sondern als geschäftskritisch", so Kleczynski. "Die schädlichsten Cyber-Angriffe auf Unternehmen sind diejenigen, die lange unentdeckt bleiben. Der Report zeigt, dass viele Manager noch Wissenslücken in diesem Bereich haben."

Der Bericht geht auch auf die Zukunft der Cyberkriminalität und ihre Auswirkungen auf unsere physische und digitale Welt ein, die sich immer weiter vermengen. Mit IoT können Kriminelle wieder zu ihrem Ausgangspunkt zurückkehren: Anstatt einer Schießerei mitten in der Stadt, kann nun der gehackte Herzschrittmacher die Zielperson exekutieren. Daher müssen das Verständnis und die Gesetzgebung sich beim Thema Cyberkriminalität stark verbessern.

Die Analysen von Malwarebytes zeigen, dass obwohl viele Geschäftsführer über die rufschädigenden und finanziellen Risiken von Cyberkriminalität Bescheid wissen, sie immer noch ihre Schwachstellen unterschätzen. Der Report zeigt, dass Unternehmen und Konsumenten das Potenzial haben, zurückzuschlagen, indem sie Wissen teilen und sich proaktiv verteidigen. Unternehmen, die gehackt worden sind, dürfen nicht mehr an den Pranger gestellt werden, stattdessen sollte aktiv mit ihnen gearbeitet werden. Denn nur dann können alle lernen, wie sie derartige Angriffe aufhalten können.
(Malwarebytes: ra)

eingetragen: 18.12.17
Home & Newsletterlauf: 22.01.18


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